Monika Hofbauer

dipl. Ernährungstrainerin, Kinesiologin & Gesundheits- Beraterin
Tel: +43 (0)664 105 0 105
Fax: +43 (0)1 2855 150


 

 

   

   
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Aluminium

Aluminium

  • ein Leichtmetall, das in der freien Natur nur in gebundener Form vorkommt.
  • die Erdkruste besteht zu ca 8% aus Aluminium (ist damit das häufigste Metall der Erdkruste)
  • ist extrem reaktionsfreudig
    • das macht es zu einem gefährlichen Gift
  • bindet sich im Wasser gerne an organische Substanzen und bringt dies zum       
    Ausflocken (Wasserwerke nutzen diese Eigenschaft zur Trinkwasserreinigung)
  • Aluminium erfüllt im Gegensatz zu anderen Metallen, wie etwa Eisen oder Mangan,
    keine Funktion im menschlichen oder tierischen Organismus.

Das Gesundheitsministerium hat die Gefahren durch "körpernahes" Aluminium,
etwa in Deos und Lebensmitteln, analysiert - und vorsorglich einen Verzicht empfohlen!

Stark säurehaltige Lebensmittel (z.B. Tomatensauce, Apfelmus) sollte man nicht in unbeschichteten
Gefäßen aus Aluminium oder Alufolie kochen oder aufbewahren. Trinkflaschen aus Alu sollten keine
Kratzer in der Beschichtung haben.

ist enthalten in:

  • vielen Impfstoffen (weil es die Immunreaktion verstärkt)
  • Verpackungsmaterial
  • Kosmetik  - Für Kosmetika gibt es aber bisher keine vorgeschriebenen Grenzwerte, besonders
    Deos stellen ein Risiko dar! - Rund 130 verschiedene aluminiumhaltige Stoffe finden sich in div. Kosmetika.
  • Arzneimittel
  • Lebensmittelzusatzstoffen - wird auch als Farbstoff für Lebensmittel verwende
  • Kochgeschirr
  • Backpulver
  • als Streuhilfe in einigen Kochsalzen
  • in Deos
  • in manchen Magenmitteln
    (Gegen Sodbrennen und Magenbeschwerden werden oft rezeptfreie Arzneimittel, darunter sogenannte Antazida,eingesetzt. Einige dieser Präparate enthalten Aluminiumverbindungen. Wird die maximale empfohlene Tagesdosis eingenommen, kann sich die tägliche Aluminiumaufnahme je nach Präparat auf bis zu 5000 mg erhöhen.)
  • in manchen Gebieten wird es sogar dem Trinkwasser zugesetzt (Aluminiumsulfat) (In Österreich wird eine derartige Wasseraufbereitung nicht eingesetzt.)
  • Konserven, Alufolie

ist in der Industrie so beliebt weil:

  • verhindert die Verklumpung bei Nahrungsmitteln
  • bindet Gerüche
  • bindet Magensäure
  • bindet durch die Chlorisierung von Trinkwasser gebildete Schlieren

was bewirkt Aluminium:

  • verstärkt die giftige Wirkung von Quecksilber um ein Vielfaches
  • Aluminiumionen können oxidativen Stress verursachen und infolgedessen ernsthaft Zellen schädigen
  • auch Erbgutschäden sind möglich (hemmen die Aktivität spezieller Enzyme, die Brüche in den DNA-Strängen reparieren)
  • kann die Blut-Hirn-Schranken überwinden und sich in die Nervenzellen des Gehirns einlagern

mögliche Folgeerscheinungen:

  • Osteoporose
  • Depressionen
  • Nervenschäden
  • Alzheimer
  • Brustkrebs
  • Allergien
  • Knochenerkrankungen

Die Aluminiumaufnahme im Darm wird durch Säuren gefördert! -  weil heute die Ernährung oft vermehrt aus Säuren besteht (Softdrinks, Fertigprodukte, Brausetabletten, künstl. Säuren wie Zitronensäure) - gelangt also auch noch mehr Aluminium ins Blut und damit ins Gehirn. → es gibt einige Studien die die Theorie unterstützen, dass z.B.: Alzheimer mit erhöhten Aluminiumablagerungen  zusammenhängen.

Achtung: auch sanfte Ausleit-Mittel (wie Heilerde und Zeolith) enthalten oft Aluminium → daher nicht mit Früchten oder anderen säurehaltigen Lebensmittel zu sich nehmen.

Bedenkliches aus offiziellen Studien:

  • die EU-Nahrungsmittelsicherheitsbehörde EFSA hat die maximal tolerable Wochendosis von Aluminium auf einen Milligramm pro Kilo Körpergewicht festgelegt. Die durchschnittlichen Aufnahmemengen sind europaweit unterschiedlich und bewegen sich zwischen 0,2 und 1,5 mg  pro Kilo und Woche (Spitzenwert bis zu 2,3mg) - somit wahrscheinlich bei einem wesentlichen Anteil der europäischen Bevölkerung überschritten.
  • Untersuchungen von Produkten am europäischen Markt zeigten, dass einige Produkte zur Ernährung von Säuglingen hohe Aluminium-Konzentrationen enthalten, die zu einer Überschreitung der von der Europäischen Behörde für Lebensmittelsicherheit (EFSA) festgelegten tolerierbaren wöchentlichen Aufnahmemenge (TWI) von 1 mg pro Kilogramm Körpergewicht führen können.

  • Es gilt nun als gesichert, dass beim Kontakt mit sauren Speisen und Fruchtsäften und bei längeren Zubereitungszeiten geringe Aluminiummengen in Speisen übergehen. Die daraus resultierenden Belastungen sollten vermieden werden. Daher empfehlen Behörden und Expertengremien, einen längerfristigen Kontakt von stark sauren oder salzigen Speisen und Getränken mit Aluminium zu vermeiden.

  • Aluminium und seine Verbindungen werden für die unterschiedlichsten Zwecke in Kosmetika eingesetzt. Am häufigsten und in hohen Konzentrationen werden Aluminiumchlorid und Aluminiumchlorohydrat aufgrund ihrer schweißreduzierenden Wirkung verwendet. → Bestandteil der meisten im Handel erhältlichen Deodorants und Anti-transpirantien.

häufi belastet sind:

  • Fertig-Backwaren
  • Backmischungen
  • geblaichtes Mehl
  • Fertigkuchenteig
  • Donuts, Waffeln
  • Laugenbrezeln
  • farbige Süssigkeiten
  • Vanillepulver
  • Kaffeeweißer
  • Käse
  • Tafelsalz

konkrete Kennzeichnungen sind:

  • Farbstoff Aluminium (E173)
  • Stabilisatoren Aluminiumsulfat (E520)
  • Aluminiumnatriumsulfat (E521)
  • Trennmittel eingesetzte Kieselsalze Natriumaluminiumsilikat (E554)
  • Kaliumaluminiumsilikat (E555)
  • Calciumaluminiumsilikat (E556)
  • Calciumaluminat (E598)

 

Quellen: Dr. med. Joachim Mutter " Lass dich nicht vergiften" / Mutation Research / Standard.at / EU-Nahrungsmittelsicherheitsbehörde / Bundesministerium für Gesundheit: Aluminium - Toxikologie und gesundheitliche Aspekte körpernaher Anwendungen / die Presse / www.zentrum-der-gesundheit.de

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