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Bitterstoffe regen die Produktion der Verdauungssäfte an und sollten daher Bestandteil jeder Mahlzeit sein. Leider ist diese Geschmacksrichtung in der westlichen Hälfte der Erde ziemlich in Vergessenheit geraten.

Hilfreich bei
  • Leber- und Gallenblasenbeschwerden
  • können die Aufnahme von Vitamin B12 im Dünndarm verbessern, weil sie auch eine Wirkung auf die Magenschleimhaut haben und dadurch die Bildung des sogenannten Instrinsic Faktor begünstigen, der dazu notwendig ist
  • verbessern die Aufnahme der fettlöslichen Vitamin A, D, E und K und von Eisen im Darm.
  • die sonstige Nahrung, die wir zu uns nehmen kann durch Bitterstoffe besser ausgewertet werden
  • Bitterstoffe verbunden mit einer Darmsanierung und Ernährungsumstellung können folgende Beschwerden beeinflussen:- bestimmte Hauterkrankungen
    • Fettstoffwechselstörungen
    • Migräne und andere Kopfschmerzen
    • Heißhungerattacken
    • depressive Verstimmungen
  • fördern den Appetit auf Gesundes

Vorsicht bei der Verwendung von Bitterstoffen bei

  • Magen- oder Zwölffingerdarmgeschwür
  • Schwangerschaft (einige sind Wehentreibend)
Pflanzen und Lebensmittel in denen Bitterstoffe enthalten sind
  • Wermutkraut
  • Mariendistelfrüchte
  • gelber Enzian
  • Tausendgüldenkraut
  • Gemüse
    • Artischocke (die meisten heilkräftigen Stoffe stecken in den Blättern)
    • Radicchio
    • Rucola
    • Chicoree
    • Endiviensalat
    • Blumenkohl
    • Spargel (schon sehr weggezüchtet)
  • Obst
    • Grapefruit
    • Orange
    • Zitrone
  • Getreide
    • Amaranth
    • Hirse
  • Gewürze
    • Ingwer
    • Pfeffer
    • Kardamon
    • Küchenkräuter
    • Thymian
    • Majoran
    • Liebstöckel
    • Rosmarien
    • Estragon
    • Lorbeerblätter
    • Sauerampfer
    • Salbei

Schon wenn Sie bei der Auswahl Ihrer Salate darauf achten, dass immer auch eine bittere Sorte dabei ist, können Sie Ihr Verdauungssystem ein wenig unterstützen. Wobei heute leider schon viele Bitterstoffe aus einigen Lebensmittel hinausgezüchtet wurden (z.B. Endiviensalat, Spargel, Radicchio).

Auch Tees aus bitteren Kräutern können insbesondere bei Leber- und Gallenblasenbeschwerden hilfreich sein. Bitterstoffe sind sehr hitzempfindlich, deshalb sind Kaltwasserauszüge weit wirksamer – allerdings schmecken diese noch bitterer (nur für Fortgeschrittene 😉

Schwedenbitter enthält lauter bittere Kräuter und ist auch eine gute Möglichkeit den bitteren Geschmack und seine positiven Auswirkungen für unser Verdauungsystem wieder in unsere Ernährung zu bringen.

Es gibt auch

  • Frischpflanzensäfte
  • Tinkturen
  • Homöopathiker
  • Trockenextrakte
  • gemörserte Samen

Für intensive Einnahmen lassen Sie sich auf jeden Fall von Fachleuten beraten, aber in Zukunft bewusst darauf zu achten, in Ihre Ernährung öfter einmal Pflanzen mit Bitterstoffen einzubauen, kann vermutlich nicht schaden.

Quelle: Natur & Heilen 01/2015

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